Umsetzung Gesamtverkehrskonzept LuzernOst
Mit dem Gesamtverkehrskonzept LuzernOst bereiten sich die sieben Gemeinden der Region sowie der Kanton Luzern auf den zunehmenden Mobilitätsbedarf vor. Ein neues Monitoring-System von LuzernPlus soll nun sicherstellen, dass die vereinbarten Massnahmen konsequent und zielgerichtet umgesetzt werden.
Die Gemeinden Buchrain, Dierikon, Ebikon, Gisikon, Honau, Inwil und Root haben in Zusammenarbeit mit dem Kanton Luzern und LuzernPlus das Gesamtverkehrskonzept LuzernOst (GVK LuzernOst) erarbeitet. Dieses Konzept schafft die Grundlage, um den wachsenden Mobilitätsbedarf nachhaltig und umweltfreundlich zu bewältigen. Da bis im Jahr 2030 keine Erweiterung des Strassennetzes für den motorisierten Individualverkehr geplant ist, liegt der Fokus auf der Verlagerung hin zum öffentlichen Verkehr sowie zum Fuss- und Veloverkehr.
Um diese Zielsetzungen strukturiert umzusetzen, hat das Gebietsmanagement LuzernOst ein Monitoring erarbeitet, das die Massnahmen des GVK LuzernOst systematisch begleitet. Nun gilt es, die definierten Schritte in der Praxis umzusetzen. Ziel ist es, durch gezielte Anreize und Infrastrukturverbesserungen den Anteil des öffentlichen Verkehrs und des Langsamverkehrs zu erhöhen und so die Belastung auf das Strassennetz zu reduzieren. Auch der Wirtschaftsverkehr wird profitieren, da die Massnahmen nicht nur Staus vermeiden, sondern auch zur besseren Erreichbarkeit beitragen. Die Massnahmen werden über die Arbeitsgruppe (operative Expertinnen und Experten) an das Steuerungsgremium (strategisches Entscheidungsgremium) weitergeleitet, um konkrete Entscheidungen zu ermöglichen.
Das GVK LuzernOst ist für die sieben Gemeinden behördenverbindlich und enthält umfassende Massnahmenblätter mit konkreten Aufgaben für die nächsten 15 Jahre. Dank klarer Stossrichtungen und eines konsequenten Monitorings kann LuzernOst den kommenden Mobilitätsanforderungen gerecht werden und gleichzeitig die Lebensqualität der Region nachhaltig verbessern.