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Digitale Transformation: Zusammenarbeit jenseits von M365, ChatGPT und eServices

Ein zentrales Thema bei der Kooperation der K5-Gemeinden in diesem Jahr war die Lancierung des neuen Handlungsfelds «Digitale Transformation». Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit wird verstärkt und mündet in einem gemeinsamen Masterplan K5+ (inkl. Sursee), der im ersten Halbjahr 2025 umgesetzt werden soll.

Die überkommunale Zusammenarbeit der fünf Kernagglomerationsgemeinden wurde in den Themenbereichen Finanzen, Mobilität, Bildung, Soziales und Gesundheit sowie Wirtschaft vorangetrieben.

Unter dem Leitsatz «Digitale Transformation – mehr als Digitalisierung» verstärkten die K5-Gemeinden Ebikon, Emmen, Horw, Kriens und Luzern gemeinsam mit Sursee als zweites Zentrum des Kantons in diesem Jahr insbesondere die Zusammenarbeit in diesem neuen Bereich. Dabei soll eben nicht nur die Digitalisierung, sondern auch die damit einhergehenden kulturellen Veränderungen und Change Management-Herausforderungen als Ganzes und jenseits von M365, ChatGPT und eServices betrachtet werden.

Masterplan: intensiver Prozess über mehrere Jahre

Bereits bei der K5-Vollversammlung 2022 wurde über den Stand und die Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert. Der damalige Grundtenor lautete allerdings bei verschiedenen Themenfeldern, dass der Zeitpunkt noch zu früh komme und die Gemeinden zuerst selbst eine Auslegeordnung machen müssten. Der einstimmige Wunsch nach einem vertieften Austausch war dennoch da. Im März wurde dieser bei der Vollversammlung 2024 nochmals bestätigt.

Der überkommunale Masterplan baut auf den vorhandenen Digitalstrategien der teilnehmenden Gemeinden auf. Nach einem umfassenden externen Audit ist geplant, dass der Masterplan im ersten Halbjahr 2025 fertiggestellt und den jeweiligen kommunalen Gremien zur Genehmigung vorgelegt wird.

Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit mündet in einem Masterplan K5+.